Das NOCO Genius 10 ist der Allrounder-Testsieger, den AUTO BILD und AutoZeitung in ihren aktuellen Tests an die Spitze gesetzt haben. Wer ein Gerät für die Heimwerkstatt sucht, das AGM, EFB, Gel, Blei-Säure und LiFePO4 beherrscht und dabei bis zu 10 A liefert, liegt damit richtig. Als Preis-Leistungs-Empfehlung hat sich das CTEK MXS 5.0 etabliert: 5 A Ladestrom, vollautomatisch, mit Erhaltungsmodus und Regenerationsfunktion, zu einem Preis, der für Privatnutzer gut vertretbar ist.
Kurz nach Anwendungsfall:
- Garage/Allrounder: NOCO Genius 10 (10 A, alle gängigen Chemien, Rettungsmodus)
- Preis-Leistung/Erhaltung: CTEK MXS 5.0 (5 A, mehrstufig, bewährt für Winterpause)
- Oldtimer/6-V-Batterie: AEG CW10 (6 V und 12 V, Regenerationsmodus)
- Pannenhilfe/Schnellladen: NOCO Genius 10 oder Bosch C70 (höherer Ladestrom)
- Einfache Erhaltungsladung: Einhell CE-BC 10 M oder Bosch C30 (günstig, unkompliziert)
Geräte mit mehrstufiger Ladung und Regenerationsmodus schonen Batterien nachweislich und können tiefenentladene Akkus oft wiederbeleben. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen einem guten und einem billigen Ladegerät.
Wichtige Erkenntnisse
Das richtige Ladegerät für die Autobatterie verbindet mehrstufige Mikroprozessorsteuerung, passende Chemieunterstützung und zuverlässige Sicherheitsfunktionen, wobei NOCO Genius 10 und CTEK MXS 5.0 für die meisten Pkw-Besitzer die überzeugendsten Gesamtpakete bieten.

| Thema | Details |
|---|---|
| Testsieger Allrounder | NOCO Genius 10: 10 A, alle gängigen Chemien inkl. LiFePO4, Rettungsmodus, vollautomatisch. |
| Preis-Leistungs-Empfehlung | CTEK MXS 5.0: 5 A, 8-stufig, Rekonditionierung, ideal für Garage und Winterpause. |
| 1/10-Faustregel | Maximaler Ladestrom = Batteriekapazität in Ah geteilt durch 10 (z. B. 60 Ah → max. 6 A). |
| Sicherheit vor Schnelligkeit | Mikroprozessorgesteuerte Mehrstufenlader schonen die Batterie mehr als reine Schnellladegeräte. |
| Akkuplus-Angebot | Autobatterien, AGM-Akkus und Zubehör mit Versand in Mitteleuropa, inkl. Beratungsservice. |
Inhaltsverzeichnis
- Welche Ladegeräte haben die Tests 2026 geprüft?
- Stärken und Schwächen der Testmodelle im Detail
- Wie wurde getestet? Prüfbedingungen und Bewertungskriterien
- Welches Ladegerät passt zu Ihrem Fahrzeug?
- Welche Technik wirklich zählt: Ladephasen, Chemien und die 1/10-Regel
- Sicher anschließen: Schritt für Schritt ohne Fehler
- Was Fachhändler beim Kauf und in der Pflege empfehlen
- Weiterführende Testberichte und Anleitungen
- Quellen
- FAQ
Welche Ladegeräte haben die Tests 2026 geprüft?
Aus den aktuellen Testberichten von AUTO BILD, AutoZeitung und CHIP kristallisieren sich sechs Modelle heraus, die immer wieder auftauchen. Hier ein schneller Überblick:
AEG CW10 (auch: AEG Automotive LT 10 / 97024) — Unterstützt 6 V und 12 V, bis zu 10 A, Regenerationsmodus für tiefentladene Batterien, Erhaltungsladung. Mittlere Preisklasse. Stärke: Oldtimer-Kompatibilität durch 6-V-Modus.
NOCO Genius 10 — 12 V, bis zu 10 A, unterstützt Blei-Säure, AGM, Gel, EFB und LiFePO4. Kompakt, mit Rettungsmodus für Batterien unter 1 V. Mittlere bis gehobene Preisklasse.
NOCO Genius 5 — Kleinere Variante, 6 V und 12 V, bis zu 5 A. Für kleinere Fahrzeuge und Motorräder geeignet. Etwas günstiger als der Genius 10.
Bosch C30 — Einstiegsmodell, 12 V, bis zu 3,8 A, AGM und Gel. Günstig, einfach zu bedienen. Für reine Erhaltungsladung und gelegentliches Laden ausreichend.
Bosch C40 — 12 V, bis zu 6 A, AGM, Gel, EFB. Mittlere Preisklasse, automatisch, mit Erhaltungsmodus.
Bosch C70 — 12 V und 24 V, bis zu 7 A, alle gängigen Blei-Chemien. Für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Gehobene Preisklasse.
CTEK MXS 5.0 — 12 V, 5 A, Blei-Säure, AGM, Gel, EFB. Vollautomatisch, 8-stufiges Ladeprogramm, Rekonditionierungsmodus. Mittlere Preisklasse, sehr zuverlässig.
Einhell CE-BC 10 M — 12 V, bis zu 10 A, AGM und Gel. Günstigste Option im Vergleich. Für einfache Anwendungen und gelegentliches Laden.
Labormessungen zeigen, dass die tatsächlich gelieferte Ladestärke oft von der Herstellerangabe abweicht — geprüfte Messwerte aus Testberichten sind deshalb wichtiger als die Zahl auf der Verpackung.
Stärken und Schwächen der Testmodelle im Detail
NOCO Genius 10
Der Genius 10 hat sich im AUTO BILD-Test als Top-Modell behauptet, vor allem wegen seiner Vielseitigkeit. Er lädt LiFePO4-Batterien, was viele Konkurrenten nicht können, und sein Rettungsmodus reaktiviert Batterien mit einer Restspannung unter 1 V. Kompakt genug für die Handschuhfachschublade.

Pro: LiFePO4-Unterstützung, Rettungsmodus, kompakt, vollautomatisch Contra: Kein 6-V-Modus, Preis etwas höher als Bosch-Einstiegsmodelle
Empfehlung: Werkstatt, Alltagsfahrzeug, Fahrzeuge mit modernen Lithium-Starterbatterien.
AEG CW10
Das AEG-Gerät ist der Klassiker für Oldtimer-Besitzer. Bedienung ist einfach, Display gut ablesbar.
Pro: 6 V und 12 V, Regenerationsmodus, solide Verarbeitung Contra: Kein LiFePO4, etwas sperrig
Empfehlung: Oldtimer, Fahrzeuge mit 6-V-Bordnetz, Garagennutzer mit älteren Fahrzeugen.
CTEK MXS 5.0
Das CTEK MXS 5.0 ist seit Jahren die Referenz für Privatnutzer, die ihre Batterie schonend pflegen wollen. Das 8-stufige Ladeprogramm passt den Ladestrom automatisch an, der Rekonditionierungsmodus löst Sulfatierung auf. Für Fahrzeuge mit 40–110 Ah Batteriekapazität ideal.
Pro: Bewährtes 8-Stufen-Programm, Rekonditionierung, sehr zuverlässig, kompakt Contra: Nur 12 V, kein LiFePO4, 5 A reichen für sehr große Batterien nicht aus
Empfehlung: Preis-Leistungs-Wahl für Garagennutzer, Winterpause, Erhaltungsladung.
Profi-Tipp: Wer das CTEK MXS 5.0 dauerhaft an der Batterie lässt, kann es bedenkenlos im Erhaltungsmodus betreiben. Das Gerät schaltet automatisch zwischen Laden und Überwachen um, ohne die Batterie zu überladen.
Bosch C30, C40 und C70
Die Bosch-Reihe deckt drei Preisstufen ab. Das C30 ist das günstigste und reicht für einfache Erhaltungsladung. Das C40 fügt EFB-Unterstützung hinzu und ist für die meisten Pkw-Batterien ausreichend. Das C70 ist das einzige Modell der Reihe mit 24-V-Unterstützung, also relevant für Transporter und leichte Nutzfahrzeuge. Keines der drei Bosch-Modelle bietet einen Rettungsmodus für tiefentladene Batterien.
Pro: Markenvertrauen, gute Verarbeitung, breite Verfügbarkeit Contra: Kein Rettungsmodus, kein LiFePO4, C30 nur 3,8 A
Einhell CE-BC 10 M
Das günstigste Gerät im Vergleich. Für gelegentliches Laden und einfache Anwendungen ausreichend, aber ohne Regenerationsmodus und ohne die Feinsteuerung eines Mikroprozessor-gesteuerten Mehrstufenladers. Einfache, günstige Geräte können für reine Erhaltungsladung ausreichend sein, aber wer seine Batterie wirklich pflegen will, greift besser zu einem Gerät mit mehrstufigem Ladeprogramm.
Pro: Günstig, 10 A Ladestrom, einfache Bedienung Contra: Kein Regenerationsmodus, keine LiFePO4-Unterstützung, weniger präzise Steuerung
Wie wurde getestet? Prüfbedingungen und Bewertungskriterien
Seriöse Testberichte zu Autobatterie-Ladegeräten arbeiten nach einem klar definierten Protokoll. Die wesentlichen Prüfbedingungen:
- Testbatterie: Standardisierte 12-V-Blei-Säure-Starterbatterie mit definiertem Ladezustand, oft auf 30–50 % entladen, teils bis zur Tiefentladung.
- Temperatur: Raumtemperatur (ca. 20 °C) als Basiswert; einzelne Tests prüfen auch bei niedrigen Temperaturen, da Kälte die Ladeeffizienz beeinflusst.
- Messprotokoll: Tatsächlich gelieferter Ladestrom (gemessen, nicht Herstellerangabe), Zeit bis zur Vollladung, Spannungsverlauf während des Ladevorgangs.
- Sicherheitschecks: Absichtliche Verpolung, Kurzschlusstest, Prüfung der Funkenbildung beim Anklemmen.
- Regenerationsversuch: Tiefenentladene Batterie (unter 3 V) wird angeschlossen; Gerät muss erkennen, ob und wie es die Batterie reaktivieren kann.
Die Bewertungskriterien verteilen sich ungefähr so:
- Sicherheit (Verpolschutz, Kurzschlussschutz, Funkenbildung): ca. 30 %
- Funktionalität (Ladestrom, Mehrstufigkeit, Regeneration, Erhaltung): ca. 30 %
- Bedienbarkeit (Display, Kabelqualität, Gewicht, Anleitung): ca. 20 %
- Preis-Leistung: ca. 20 %
Wer das selbst nachvollziehen will: Batterie mit einem Batterietester auf den Ausgangszustand prüfen, dann Ladegerät anschließen und nach einer Stunde den tatsächlichen Ladestrom mit einem Multimeter messen. Die Herstellerangabe und der gemessene Wert weichen gelegentlich voneinander ab.
Welches Ladegerät passt zu Ihrem Fahrzeug?
Die Wahl hängt von drei Faktoren ab: Batteriegröße (Ah), Nutzungsszenario und Batteriechemie. Hier eine klare Entscheidungshilfe:
Garage/Heimwerkstatt (regelmäßiges Laden): Wählen Sie ein vollautomatisches Gerät mit Erhaltungsmodus. CTEK MXS 5.0 oder NOCO Genius 10 sind die richtige Wahl. Mikroprozessorgesteuerte, mehrstufige Ladeprofile sind nachhaltiger für die Batteriegesundheit als reine Schnellladegeräte.
Kurzstreckenfahrer/Winterpause: Fahrzeuge, die selten bewegt werden, brauchen regelmäßige Erhaltungsladung gegen Tiefentladung und Sulfatierung. CTEK MXS 5.0 oder Bosch C40 mit Erhaltungsmodus. Ladestrom von 2–5 A reicht völlig.
Pannenhilfe/Schnellladen: NOCO Genius 10 oder Bosch C70 mit höherem Ladestrom. Für eine 60-Ah-Batterie, die in 3–4 Stunden wieder startbereit sein soll, brauchen Sie mindestens 6–10 A.
Oldtimer/6-V-Bordnetz: Nur wenige Geräte unterstützen 6 V. AEG CW10 und NOCO Genius 5 sind hier die klaren Empfehlungen.
LiFePO4-Fahrzeuge (Hybrid, Motorrad mit Lithium-Starter): Unbedingt auf LiFePO4-Kompatibilität achten. NOCO Genius 5 und Genius 10 unterstützen diesen Chemietyp. Bosch- und Einhell-Geräte tun das nicht.
Fuhrpark/Nutzfahrzeuge: Bosch C70 (24 V) oder ein gewerbliches Gerät mit höherem Ladestrom.
Checkliste vor dem Kauf:
- Batteriekapazität in Ah ermitteln (steht auf der Batterie oder im Fahrzeugschein).
- Maximalen Ladestrom berechnen: Ah ÷ 10 = empfohlener Maximalstrom.
- Batteriechemie prüfen (AGM, EFB, Gel, LiFePO4 oder Standard-Blei).
- Prüfen, ob die Batterie im Motorraum oder außerhalb verbaut ist (BMS-Hinweis beachten).
- Entscheiden, ob Regenerationsmodus benötigt wird (tiefentladene Batterien).
Welche Technik wirklich zählt: Ladephasen, Chemien und die 1/10-Regel
Ein gutes Ladegerät arbeitet in mehreren Phasen. Zuerst die Vorladung: Bei sehr schwachen Batterien wird mit niedrigem Strom begonnen, um die Batterie schonend anzuheben. Danach folgt die Absorptionsphase mit konstanter Spannung und sinkendem Strom. Zum Schluss der Erhaltungsmodus (Float), bei dem das Gerät die Batterie auf Spannung hält, ohne sie zu überladen.
Warum das wichtig ist: Ein einfaches Ladegerät ohne diese Phasen kann eine Batterie überladen oder durch dauerhaft hohen Strom schädigen. Moderne Ladegeräte sollten mikroprozessorgesteuert, vollautomatisch und mit Schutz gegen Kurzschluss, Verpolung und Funkenbildung ausgestattet sein.
Unterstützte Batteriechemien im Überblick:
- Blei-Säure (nass): Standard-Starterbatterie, günstigste Option, alle Ladegeräte unterstützen sie.
- AGM: Verschlossen, wartungsfrei, in vielen modernen Pkw verbaut. Braucht angepasstes Ladeprofil.
- Gel: Empfindlicher als AGM, braucht niedrigere Ladespannung. Nicht jedes Gerät geeignet.
- EFB: Verbesserte Blei-Säure für Start-Stopp-Fahrzeuge. Mittlerweile von den meisten Geräten unterstützt.
- LiFePO4: Lithium-Eisenphosphat, in modernen Motorrädern und Hybridfahrzeugen. Nur spezielle Geräte (NOCO Genius-Reihe) geeignet.
Die 1/10-Faustregel: Der maximale Ladestrom sollte etwa 1/10 der Batteriekapazität in Ah betragen. Beispiele:
Bei niedrigerem Ladestrom verlängert sich die Ladezeit entsprechend: Eine 50-Ah-Batterie braucht bei 2 A etwa 24 Stunden.
Sicher anschließen: Schritt für Schritt ohne Fehler
Beim Anklemmen passieren die meisten Fehler. Hier die richtige Reihenfolge:
- Fahrzeug ausschalten, Zündung raus, alle Verbraucher deaktivieren.
- Batterie lokalisieren: Bei vielen modernen Fahrzeugen ist die Batterie im Kofferraum oder unter dem Sitz verbaut. In diesem Fall unbedingt die vom Hersteller vorgesehenen Ladestützpunkte im Motorraum nutzen, nicht direkt an der Batterie anklemmen.
- Rote Klemme zuerst an den Pluspol (+) der Batterie oder des Ladestützpunkts.
- Schwarze Klemme an den Minuspol oder an einen Massepunkt (Karosserie, Motorblock), nicht direkt an den Batterie-Minuspol bei Fahrzeugen mit BMS.
- Ladegerät ans Netz erst nach dem Anklemmen. Klemmen vorher fest anlegen, weil Funken beim Anklemmen unter Spannung Brandrisiken bergen können, besonders bei Benzinleck.
- Lademodus wählen (Batteriechemie, Kapazität) und Ladevorgang starten.
- Nach dem Laden: Gerät vom Netz trennen, dann schwarze Klemme abnehmen, dann rote.
Sicherheitscheckliste:
- Laderaum gut belüften: Blei-Säure-Batterien können beim Laden Wasserstoff ausgasen.
- Keine offenen Flammen oder Funken in der Nähe.
- Batterie auf sichtbare Schäden prüfen (aufgeblähtes Gehäuse, Risse, Säureaustritt).
- Nie eine gefrorene Batterie laden.
- Verpolungsschutz ist kein Freibrief: Einzelne Geräte haben in Tests nach absichtlicher Verpolung versagt. Polidentifikation immer selbst prüfen.
Häufige Fehler:
- Batterie ohne Erhaltungsmodus über Nacht an einem einfachen Ladegerät lassen: Überladen möglich.
- Falschen Lademodus wählen (z. B. Blei-Modus für AGM-Batterie): Batterie kann beschädigt werden.
- Klemmen in falscher Reihenfolge abnehmen: Kurzschlussrisiko.
Profi-Tipp: Bei Fahrzeugen mit im Kofferraum oder unter dem Sitz verbauter Batterie gibt es im Motorraum meist einen roten Pluspol-Stützpunkt und eine Masseschraube. Diese Punkte sind vom Hersteller für Starthilfe und Laden vorgesehen. Wer dort anklemmt, schützt das Batteriemanagementsystem vor unerwünschten Spannungsspitzen.
Was Fachhändler beim Kauf und in der Pflege empfehlen
Wer regelmäßig mit Ladegeräten arbeitet, weiß: Die Lebensdauer eines Geräts hängt stark von der Pflege ab. Praktische Tipps aus dem Fachhandel:
- Kabel nach jedem Einsatz aufwickeln und nicht knicken. Gebrochene Isolierungen sind die häufigste Ursache für Geräteausfälle.
- Trocken lagern: Feuchtigkeit schädigt die Elektronik. Ladegeräte gehören nicht in den feuchten Keller, sondern in einen trockenen Schrank oder die Garage mit guter Belüftung.
- Jährlicher Funktionstest: Einmal pro Jahr Gerät anschließen und prüfen, ob alle Modi korrekt funktionieren. Wer das Gerät nur im Winter nutzt, sollte es im Herbst testen, nicht erst wenn die Batterie schon flach ist.
- Garantie und Ersatzteile prüfen: Markengeräte von NOCO, CTEK, Bosch und AEG bieten in der Regel mehrjährige Garantie und Ersatzteilverfügbarkeit in Mitteleuropa. Günstige No-Name-Geräte haben hier oft Lücken.
- Temperaturkompensation beachten: Hochwertige Geräte passen den Ladestrom automatisch an die Umgebungstemperatur an. Das ist besonders im Winter relevant, wenn Batterien bei Kälte weniger aufnahmefähig sind.
- Wann Fachberatung sinnvoll ist: Bei Fahrzeugen mit komplexem BMS (Hybride, Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik und Energierückgewinnung) oder bei LiFePO4-Batterien lohnt sich ein kurzes Gespräch mit einem Fachhändler, bevor man ein Ladegerät kauft.
Alle genannten Modelle sind bei Fachhändlern und Online-Shops in Deutschland und Mitteleuropa verfügbar.
Warum diese Empfehlungen wirklich tragen
Die meisten Artikel zu Autobatterie-Ladegeräten enden mit einer Rangliste und lassen den Leser allein mit der Frage, warum Gerät A besser ist als Gerät B. Was dabei oft fehlt: der Hinweis, dass Sicherheitsfunktionen und das Ladeprofil wichtiger sind als der maximale Ladestrom auf der Verpackung.
Ein 10-A-Gerät ohne Mikroprozessorsteuerung kann eine AGM-Batterie in einer Nacht ruinieren. Ein 5-A-Gerät mit mehrstufigem Ladeprogramm verlängert die Lebensdauer derselben Batterie um Jahre. Das ist der Kern dieser Empfehlungen: nicht das schnellste Gerät, sondern das klügste für den jeweiligen Einsatz.
Die Testbasis stützt sich auf Berichte von ADAC, AutoZeitung und AUTO BILD, die alle nach ähnlichen Protokollen arbeiten. Wo die Ergebnisse übereinstimmen, ist die Empfehlung belastbar. Wo sie abweichen, habe ich die Sicherheitsbewertung höher gewichtet als die reine Ladegeschwindigkeit. Denn ein Ladegerät, das in einem Kurzschlusstest versagt, ist kein Schnäppchen, egal wie günstig es ist.
Ladegeräte und Batterien bei Akkuplus finden
Wer nach dem richtigen Ladegerät sucht, braucht oft auch die passende Batterie dazu. Bei Akkuplus finden Sie beides: ein breites Sortiment an Autobatterien, AGM-Akkus und Zubehör für Fahrzeuge aller Art, mit Versand innerhalb Mitteleuropas und länderspezifischer Preisgestaltung.

Wer sich vor dem Kauf über den aktuellen Zustand seiner Batterie informieren will, kann das mit einem Batterietester schnell selbst prüfen. Bei Unsicherheiten zu Batterietyp, Kapazität oder Kompatibilität steht der Akkuplus-Kundenservice für eine kurze Beratung zur Verfügung. Garantie- und Rückgabebedingungen gelten für alle Bestellungen im Shop. Schauen Sie sich das aktuelle Sortiment an und prüfen Sie die Verfügbarkeit für Ihr Fahrzeug direkt auf Akkuplus.
Weiterführende Testberichte und Anleitungen
Alle im Artikel verwendeten Quellen sind geprüfte Fachberichte und Ratgeber:
- AutoZeitung: Autobatterie-Ladegeräte im Test — Testergebnisse zu acht Modellen mit Testsieger-Nennung und Methodikbeschreibung.
- AutoZeitung: Kauftipps für Kfz-Besitzer — Technische Kaufkriterien, Chemie-Kompatibilität und Sicherheitsanforderungen.
- AUTO BILD: Autobatterie-Ladegeräte im Test — Labor- und Praxistest mit Bewertung von Ladeleistung, Sicherheit und Bedienbarkeit.
- ADAC: Autobatterie leer, Ratgeber zum Laden — Praxishinweise zu Ladepunkten, Temperaturkompensation und Pannenvermeidung.
- AutoZeitung: Autobatterie laden Schritt für Schritt — Anleitung mit 1/10-Faustregel und Ladezeit-Beispielen.
- auto motor und sport: Batterieladegeräte für die Garage — Vergleich mit Labormessungen zur tatsächlichen Ladestärke.
- Motorzeitung: Tipps für Winter und Erhaltungsladung — Saisonale Hinweise zu Sulfatierung, Tiefentladung und Belüftung.
- CHIP: Gute Ladegeräte im Vergleich — Übersicht mit Testnoten, Preisrahmen und Empfehlungen für verschiedene Nutzungsprofile.
Quellen
- Autobatterie‑Ladegerät: Kauftipps für Kfz‑Besitzer
- Autobatterie‑Ladegeräte im Test: Unser Empfehlungen
- Autobatterie‑Ladegeräte im Test - AUTO BILD
- Autobatterie leer: Ratgeber zum Laden (ADAC)
- Batterieladegeräte: Tipps für Winter und Erhaltungsladung
- Batterieladegeräte für die heimische Garage
- Autobatterie Laden: Schritt für Schritt (Autozeitung)
- Wenn die Autobatterie streikt: Gute Ladegeräte im Vergleich (CHIP)
FAQ
Welches Ladegerät ist der aktuelle Testsieger?
Das NOCO Genius 10 hat sich in Tests von AUTO BILD und AutoZeitung als Allrounder-Testsieger durchgesetzt, weil es alle gängigen Batteriechemien unterstützt, einen Rettungsmodus für tiefentladene Batterien bietet und vollautomatisch arbeitet.
Was bedeutet die 1/10-Faustregel beim Laden?
Der maximale Ladestrom sollte etwa 1/10 der Batteriekapazität in Ah betragen. Bei einer 60-Ah-Batterie sind das maximal 6 A; bei niedrigerem Strom verlängert sich die Ladezeit entsprechend.
Welches Ladegerät eignet sich für Oldtimer mit 6-V-Batterie?
AEG CW10 und NOCO Genius 5 unterstützen beide 6 V und 12 V. Die meisten anderen Geräte im Test arbeiten nur mit 12 V und sind für klassische Fahrzeuge mit 6-V-Bordnetz nicht geeignet.
Kann ich ein Ladegerät dauerhaft an der Batterie lassen?
Ja, wenn das Gerät einen echten Erhaltungsmodus (Float) hat. Geräte wie das CTEK MXS 5.0 oder NOCO Genius 10 schalten automatisch zwischen Laden und Überwachen um und überlasten die Batterie nicht.
Warum weicht der gemessene Ladestrom von der Herstellerangabe ab?
Labortests zeigen regelmäßig, dass die tatsächlich gelieferte Stromstärke von der aufgedruckten Angabe abweichen kann. Deshalb sind Messwerte aus unabhängigen Testberichten ein wichtigeres Kaufkriterium als die Zahl auf der Verpackung.
