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Autobatterie entsorgen: Was es kostet und wo Sie sie abgeben

27. Oktober 2026
Autobatterie entsorgen: Was es kostet und wo Sie sie abgeben

Eine alte Autobatterie zu entsorgen kostet Sie in Deutschland in aller Regel nichts. Händler, die Starterbatterien verkaufen, müssen Altbatterien unentgeltlich zurücknehmen, und viele Wertstoffhöfe nehmen sie ebenfalls gratis an. Geld ist nur an einer Stelle im Spiel: Kaufen Sie eine neue Batterie, ohne die alte abzugeben, zahlen Sie 7,50 Euro Pfand. Das bekommen Sie zurück, sobald die Altbatterie beim Handel landet. Hier lesen Sie, wo Sie abgeben, wie Sie das Pfand zurückholen, wann doch Kosten entstehen und wie Sie die schwere, säuregefüllte Batterie sicher dorthin bringen.

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Kurz gesagt

  • Die Abgabe selbst ist kostenlos: beim Batteriehändler, in der Werkstatt, die Batterien verkauft, und auf vielen kommunalen Wertstoffhöfen.
  • 7,50 Euro Pfand zahlen Sie beim Kauf einer neuen Starterbatterie, wenn Sie keine alte zurückgeben. Bei Rückgabe wird das Pfand erstattet.
  • Beim Onlinekauf darf der Händler für die Erstattung einen Nachweis verlangen, dass Sie die Altbatterie ordnungsgemäß abgegeben haben. Lassen Sie sich die Abgabe deshalb bestätigen.
  • Kosten entstehen nur drumherum: Arbeitslohn für Aus- und Einbau, Abholung oder Versand. Die Entsorgung selbst bleibt gratis.
  • Niemals in den Hausmüll: Blei und Schwefelsäure gehören ins Recycling, und Bleibatterien lassen sich fast vollständig wiederverwerten.

Inhaltsverzeichnis

Was die Entsorgung kostet: die Optionen im Überblick

Die Frage nach den Kosten hat eine kurze Antwort: null Euro. Der Gesetzgeber hat die Rücknahme bewusst so gestaltet, dass niemand einen Grund hat, eine Bleibatterie in den Wald, in die Garage oder in die Restmülltonne zu stellen. Laut Umweltbundesamt können Starter- und Industriealtbatterien bei den Vertreibern dieser Batteriearten kostenlos zurückgegeben werden, kommunale Sammelstellen beteiligen sich zum Teil freiwillig.

Unterschiede gibt es bei Aufwand, Pfand und Nebenkosten. Die Tabelle zeigt, was Sie an welcher Stelle erwartet:

AbgabestelleKosten für die EntsorgungPfand zurück?Gut zu wissen
Batteriehändler vor Ort (Autoteile, Baumarkt, Tankstelle mit Batterieverkauf)kostenlosja, wenn Sie dort Pfand bezahlt habenKassenbon oder Pfandbeleg mitnehmen
Kfz-Werkstatt beim Batteriewechselkostenlosentfällt meist, weil die alte Batterie direkt im Tausch bleibtArbeitslohn für den Wechsel wird extra berechnet
Kommunaler Wertstoffhofin vielen Städten kostenlosnein, aber Sie erhalten oft eine BestätigungAnnahme ist freiwillig, vorher auf der Seite Ihres Entsorgers prüfen
Onlinehändler, bei dem Sie gekauft habenkostenlos, Versand der Gefahrgut-Batterie ist oft der Hakenja, gegen Nachweis der AbgabeBedingungen des Händlers lesen
Pannendienst beim Batterietausch vor Ortkostenlosentfällt, die Altbatterie wird direkt mitgenommennur im Rahmen eines Einsatzes
Schrott- und Metallhändlerkostenlos, manchmal gibt es sogar etwas GeldneinAnkaufpreise schwanken mit dem Bleipreis

Wer Ihnen für die bloße Annahme einer normalen 12-Volt-Starterbatterie Geld abnehmen will, liegt falsch. Bezahlen müssen Sie höchstens eine Dienstleistung: den Ausbau, die Abholung an der Haustür oder den Transport.

Das Batteriepfand: 7,50 Euro und wie Sie es zurückbekommen

Das Pfand auf Autobatterien funktioniert ähnlich wie beim Getränkekasten, nur mit einer Besonderheit: Sie zahlen es nur, wenn Sie beim Kauf keine alte Batterie mitbringen. Nach dem seit 2025 geltenden Batterierecht-Durchführungsgesetz (BattDG) müssen Händler, die Starterbatterien an Endnutzer abgeben, 7,50 Euro einschließlich Umsatzsteuer pro Batterie erheben, wenn der Käufer keine Fahrzeug-Altbatterie zurückgibt. Bei Rückgabe ist das Pfand zu erstatten. Das Verwaltungsportal Hessen beschreibt die Regel für Verbraucher ebenso: Der Betrag wird beim Verkauf in Rechnung gestellt.

Der Sinn dahinter ist schlicht. Eine verbrauchte Batterie soll nicht im Keller verstauben, sondern ins Recycling. 7,50 Euro sind gerade genug, damit sich der Weg zur Abgabestelle lohnt.

So läuft es im Laden

  1. Sie kaufen eine neue Starterbatterie und bringen die alte gleich mit: Es fällt kein Pfand an, die alte bleibt beim Händler.
  2. Sie kaufen die neue Batterie, die alte steckt noch im Auto: Sie zahlen 7,50 Euro Pfand und erhalten einen Beleg, oft auf dem Kassenbon, manchmal als eigene Pfandmarke.
  3. Sie bauen zu Hause um und bringen die alte Batterie mit dem Beleg zurück: Der Händler erstattet Ihnen die 7,50 Euro.

Bewahren Sie den Beleg auf, bis das Pfand zurück ist. Ohne ihn wird die Diskussion an der Kasse unnötig lang.

So läuft es beim Onlinekauf

Auch Onlinehändler müssen das Pfand erheben. Weil Sie die Altbatterie aber nicht einfach über die Ladentheke reichen können, darf der Händler die Erstattung laut Bundesumweltministerium davon abhängig machen, dass Sie die ordnungsgemäße Entsorgung nachweisen. In der Praxis heißt das meist: Sie geben die Batterie bei einem Wertstoffhof oder Händler ab, lassen sich die Annahme schriftlich bestätigen und schicken die Bestätigung an den Shop.

Eine feste gesetzliche Frist für diesen Nachweis nennt das Ministerium nicht. Viele Shops setzen aber eigene Fristen in ihren Bedingungen. Lesen Sie diese vor dem Kauf, und reichen Sie den Nachweis zügig ein. Wie Sie eine Batterie bestellen und den Wechsel selbst organisieren, beschreiben wir im Ratgeber Autobatterie online kaufen.

Ein Rechenbeispiel

Sie bestellen eine neue Starterbatterie online. Auf der Rechnung steht neben dem Batteriepreis und dem Versand der Posten „Batteriepfand 7,50 Euro". Am Samstag bauen Sie die alte Batterie aus und bringen sie zum Wertstoffhof. Dort fragen Sie nach einer Annahmebestätigung, fotografieren sie und mailen sie an den Händler. Der überweist Ihnen die 7,50 Euro zurück. Unterm Strich hat Sie die Entsorgung nichts gekostet außer einer Fahrt, die Sie mit dem nächsten Einkauf verbinden können.

Was eine neue Batterie samt Einbau insgesamt kostet und wie das Pfand in die Rechnung einfließt, lesen Sie in unserem Überblick Preise, Einbau und Pfand.

Wo Sie die alte Autobatterie abgeben können

Sie haben mehr Möglichkeiten, als die meisten denken. Welche die beste ist, hängt davon ab, ob Sie gerade eine neue Batterie kaufen, ob Sie Pfand bezahlt haben und wie weit Sie fahren wollen.

Beim Händler, der Starterbatterien verkauft

Jeder Vertreiber von Starterbatterien ist zur kostenlosen Rücknahme verpflichtet. Dazu gehören Autoteilehändler, Baumärkte mit Batterieabteilung, viele Tankstellen und die großen Werkstattketten. Sie müssen dort keine neue Batterie kaufen, um eine alte abzugeben. Haben Sie beim selben Händler Pfand bezahlt, holen Sie es bei der Gelegenheit gleich zurück. Eine Suche nach Händlern „in der Nähe" führt Sie meist zum nächsten Autoteilegeschäft oder Baumarkt, und das ist in der Regel auch die schnellste Adresse.

In der Werkstatt beim Batteriewechsel

Lassen Sie die Batterie in der Werkstatt tauschen, bleibt die alte dort. Ein Pfand wird in diesem Fall in der Regel nicht berechnet, weil die Altbatterie direkt zurückgegeben wird. Auf der Rechnung taucht dann nur der Preis der neuen Batterie und der Arbeitslohn auf. Gerade bei Fahrzeugen mit Start-Stopp-System gehört zum Wechsel oft das Anlernen der Batterie im Steuergerät. Was das kostet, steht in unserem Beitrag Start-Stopp-Batterie wechseln.

Auf dem Wertstoffhof

Viele Städte und Landkreise nehmen Autobatterien auf ihren Wertstoff- oder Recyclinghöfen kostenlos an. In Berlin etwa nimmt der Wertstoffhof der BSR alte Batterien kostenlos und ohne Mengenbegrenzung entgegen. Weil die Teilnahme der Kommunen freiwillig ist, lohnt vor der Fahrt ein Blick in das Abfall-ABC Ihres örtlichen Entsorgers: Dort steht, welcher Hof Bleibatterien annimmt, zu welchen Zeiten und ob es eine Höchstmenge für Privatleute gibt. Fragen Sie bei der Abgabe nach einer Bestätigung, wenn Sie Pfand von einem Onlinehändler zurückhaben wollen.

Beim Schrotthändler

Für Metallhändler ist eine Bleibatterie Rohstoff. Viele nehmen sie kostenlos an, manche zahlen einen kleinen Betrag, der sich am aktuellen Bleipreis orientiert. Reich wird damit niemand, aber für Leute mit mehreren alten Batterien aus Oldtimer, Wohnmobil oder Boot kann sich der Weg lohnen. Ein Pfand gibt es dort nicht zurück, und eine Bestätigung für einen Onlinehändler bekommen Sie nicht überall. Fragen Sie vorher nach.

Über den Pannendienst

Wenn der Pannendienst Ihre Batterie vor Ort tauscht, nimmt er die alte direkt mit. Der ADAC beispielsweise nimmt beim Batterieservice im Rahmen der Pannenhilfe die Altbatterie fachgerecht und ohne Zusatzkosten entgegen. Damit entfällt für Sie auch die Pfandfrage.

Per Versand

Starterbatterien sind schwer, enthalten Säure und gelten beim Transport als Gefahrgut. Ein Versand über den normalen Paketdienst ist deshalb keine Option für Privatleute. Für kleine Gerätebatterien und Akkus sieht das anders aus: Wie Sie solche Altbatterien verschicken, erklären wir in der Anleitung Altbatterien einsenden.

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Wann die Entsorgung doch Geld kostet

In den meisten Ratgebern steht „kostenlos", und das stimmt für die Annahme. Auf Ihrer Rechnung können trotzdem Posten auftauchen, die mit der Batterie zu tun haben. So erkennen Sie, wofür Sie wirklich zahlen:

  • Ausbau und Einbau: Die Werkstatt berechnet Arbeitszeit, nicht die Entsorgung. Bei Batterien unter der Rückbank, im Kofferraumboden oder bei Fahrzeugen, deren Batterie angelernt werden muss, wird das spürbar teurer als bei einer leicht zugänglichen Batterie im Motorraum.
  • Abholung an der Haustür: Manche Entsorger und Händler holen Altbatterien ab. Das ist eine Dienstleistung, für die eine Anfahrtspauschale anfallen kann. Für eine einzelne Batterie lohnt sich das selten.
  • Nicht zurückgeholtes Pfand: Das häufigste „Kostenleck" sind die 7,50 Euro, die Sie einfach nicht abholen, weil der Beleg weg ist oder die Frist des Onlineshops verstrichen ist.
  • Gewerbliche Mengen: Wer als Betrieb regelmäßig viele Batterien loswerden muss, arbeitet meist mit einem Entsorger mit Sammelbehälter zusammen. Für Privatleute mit einer oder zwei Batterien spielt das keine Rolle.
  • Antriebsbatterien aus Elektro- und Hybridautos: Hier geht es um ganz andere Größenordnungen. Hochvoltbatterien dürfen nur Fachleute ausbauen, und die Rücknahme läuft über Hersteller und Fachbetriebe. Hohe Beträge, die man im Netz zur Batterieentsorgung liest, beziehen sich meist auf solche Fälle, nicht auf die 12-Volt-Starterbatterie. Mehr dazu in unserem Beitrag zur Elektroauto-Batterie.

Wenn Ihnen jemand für die reine Abgabe einer normalen Starterbatterie eine „Entsorgungsgebühr" berechnen will, verweisen Sie freundlich auf die gesetzliche Rücknahmepflicht des Handels und gehen im Zweifel zum nächsten Händler oder Wertstoffhof.

Erst prüfen, dann entsorgen

Nicht jede Batterie, die an einem kalten Morgen streikt, ist hinüber. Häufig ist sie nur tief entladen, etwa nach Kurzstrecken im Winter, nach einem vergessenen Licht oder wenn das Auto wochenlang stand. Bevor Sie Geld für eine neue Batterie ausgeben, lohnt ein kurzer Check:

  1. Ruhespannung messen: Nach einigen Stunden Standzeit ohne Ladung messen Sie mit einem Multimeter oder Batterietester an den Polen. Eine Batterie, die nach dem Laden ihre Spannung nicht hält, ist ein Kandidat für den Tausch.
  2. Laden und erneut testen: Mit einem passenden Ladegerät voll laden, einige Stunden ruhen lassen, dann erneut messen. Bleibt der Wert stabil und springt der Motor zuverlässig an, haben Sie sich eine neue Batterie gespart.
  3. Alter berücksichtigen: Eine Batterie, die schon viele Winter hinter sich hat und immer wieder schwächelt, wird mit jedem Ladevorgang nicht jünger. Hier ist der Tausch oft die sicherere Wahl, bevor Sie irgendwo liegenbleiben.
  4. Äußere Schäden prüfen: Ein aufgeblähtes Gehäuse, Risse oder Säurespuren sind kein Fall für Wiederbeleben. Diese Batterie gehört ausgetauscht und vorsichtig entsorgt.

Ein zuverlässiges Messgerät ist dafür die halbe Miete. In unserem Shop finden Sie Akku- und Batterietestgeräte, mit denen Sie vor dem Kauf einer neuen Batterie klären, ob die alte wirklich am Ende ist. Brauchen Sie dann Ersatz, finden Sie das Sortiment auf akkuplus.de. Welche Starterbatterie zu welchem Fahrzeug passt, zeigen die Beispiele für Autobatterien im accu.blog.

Die Batterie sicher transportieren und lagern

Eine Starterbatterie wiegt je nach Größe deutlich mehr als ein Getränkekasten und enthält verdünnte Schwefelsäure. Ein umgekippter Akku im Kofferraum kann Polster verätzen, ein Kurzschluss an den Polen kann Funken schlagen. Mit ein paar Handgriffen vermeiden Sie beides.

Vor dem Transport

  1. Batterie ansehen: Sie sollte unbeschädigt und außen frei von Säurespuren sein. Tragen Sie beim Ausbau Handschuhe und am besten eine Schutzbrille.
  2. Pole abdecken: Setzen Sie die Polkappen auf oder kleben Sie die Pole mit Isolierband ab. So kann kein Werkzeug und kein Metallteil einen Kurzschluss verursachen.
  3. Aufrecht stellen: Die Batterie immer stehend transportieren, nie auf die Seite legen.
  4. Gegen Verrutschen sichern: Stellen Sie sie in eine stabile Kunststoffwanne oder Kiste, im Kofferraum möglichst weit vorn und fest verkeilt. Eine Decke allein reicht nicht.
  5. Kurz und direkt fahren: Planen Sie die Fahrt zur Abgabestelle so, dass die Batterie nicht tagelang im Auto liegt.

Wenn Sie die Batterie zwischenlagern

Nicht jeder schafft es am selben Tag zum Wertstoffhof. Lagern Sie die Altbatterie dann an einem kühlen, trockenen Ort, aufrecht, mit abgedeckten Polen und außer Reichweite von Kindern und Haustieren. Eine Kunststoffwanne darunter fängt auslaufende Säure auf. Garage oder Keller sind gut, die Wohnung nicht. Lassen Sie sie nicht monatelang stehen: Bei alten Batterien steigt mit der Zeit das Risiko, dass das Gehäuse undicht wird.

Alte Autobatterie steht aufrecht in einer Auffangwanne

Was tun mit einer beschädigten Batterie?

Ist das Gehäuse gerissen oder tritt Flüssigkeit aus, fassen Sie die Batterie nur mit säurefesten Handschuhen an. Stellen Sie sie in einen dichten, säurebeständigen Kunststoffbehälter und bringen Sie sie so bald wie möglich zum Wertstoffhof oder zu einem Händler. Kündigen Sie den Schaden bei der Abgabe an, damit die Mitarbeiter sie entsprechend behandeln. Ist Säure auf Haut oder in die Augen gelangt, spülen Sie sofort lange mit viel Wasser und holen Sie ärztliche Hilfe, bei Augenkontakt immer. Säureflecken im Kofferraum oder auf dem Garagenboden lassen Sie besser von einer Werkstatt beurteilen, statt mit Hausmitteln zu experimentieren.

Warum sich die Rückgabe lohnt

Bleibatterien sind ein Paradebeispiel für funktionierendes Recycling. Die US-Umweltbehörde EPA nennt in ihrem Bericht zu Sammelsystemen für Batterien eine Recyclingquote von 99,3 Prozent für Blei-Säure-Batterien in den USA und sieht in diesem Sammelsystem ein Modell für andere Batterietypen. Blei und Kunststoff aus dem Gehäuse werden zurückgewonnen und wieder zu neuen Batterien verarbeitet.

Umgekehrt richtet eine falsch entsorgte Starterbatterie echten Schaden an. Blei ist ein giftiges Schwermetall, die Säure greift Böden und Oberflächen an. Deshalb ist der Hausmüll tabu, und das Pfandsystem sorgt dafür, dass der richtige Weg für Sie sogar der günstigere ist.

Andere Batterien rund ums Auto

Nicht jede Batterie, die Sie aus dem Auto holen, ist eine klassische Blei-Starterbatterie. Die Wege unterscheiden sich:

  • AGM- und EFB-Batterien aus Start-Stopp-Fahrzeugen sind ebenfalls Bleibatterien. Für sie gelten die gleichen Regeln: kostenlose Abgabe beim Handel, 7,50 Euro Pfand beim Kauf ohne Rückgabe.
  • Lithium-Starterbatterien aus Motorrädern oder Sportwagen und Lithium-Akkus aus Starthilfe-Powerbanks gehören auf keinen Fall in den Hausmüll und sollten wegen der Brandgefahr mit abgeklebten Polen abgegeben werden. Wo das sicher und kostenlos geht, steht in unserem Beitrag Lithium-Batterien entsorgen.
  • Knopfzellen aus dem Autoschlüssel sind Gerätebatterien. Sie kommen in die Sammelbox im Supermarkt oder Drogeriemarkt. Einen Überblick über alle Batteriearten gibt unser Guide zur Batterieentsorgung.
  • Hochvolt-Antriebsbatterien aus Elektro- und Hybridfahrzeugen gehören ausschließlich in die Hände von Fachbetrieben.

Autobatterien außerhalb Deutschlands entsorgen

Die 7,50 Euro Pfand sind eine deutsche Regel aus dem BattDG. Den Rahmen setzt aber die EU-Batterieverordnung 2023/1542, die Nachhaltigkeit, Sicherheit, Sammlung und Recycling von Batterien über ihren gesamten Lebenszyklus EU-weit einheitlich regelt. Die Rücknahme von Altbatterien über den Handel ist deshalb in allen EU-Ländern vorgesehen. Ob es ein Pfand gibt und wie hoch es ist, entscheiden die Mitgliedstaaten in ihren eigenen Durchführungsgesetzen.

Wohnen Sie in Österreich, in der Schweiz oder einem anderen Nachbarland, gilt also: Die Abgabe beim Händler oder Altstoffsammelzentrum ist der übliche Weg, Pfandregeln und Nachweise richten sich nach dem jeweiligen Landesrecht. Am verlässlichsten ist die Auskunft Ihres örtlichen Entsorgers oder Umweltministeriums. Auch außerhalb Europas gilt: Bleibatterien werden fast überall als Gefahrstoff behandelt und über Händler und Sammelstellen zurückgenommen, in den USA etwa mit eigenen Regeln für Transport und gefährliche Abfälle.

Unsere Sicht: Das Pfand ist kein Ärgernis, sondern Ihr Erinnerungszettel

Wir verkaufen Batterien online an Kunden in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern. Bei Fragen rund um die Autobatterie hören wir am häufigsten nicht „Wie viel kostet die Entsorgung?", sondern „Warum zahle ich hier eigentlich 7,50 Euro extra?" Unsere Antwort: Betrachten Sie das Pfand als Erinnerungszettel, den Sie sich bezahlt zurückholen.

Unsere Sicht: Das Pfand ist kein Ärgernis, sondern Ihr Erinnerungszettel — overview diagram

Aus unserer Erfahrung gehen beim Batteriewechsel drei Dinge schief. Erstens wird die alte Batterie „erst mal" in die Garage gestellt und dort vergessen. Zweitens landet der Beleg im Altpapier, bevor das Pfand erstattet ist. Drittens wird eine Batterie ersetzt, die mit einer vollen Ladung noch Jahre gehalten hätte. Alle drei Fehler kosten Geld, und alle drei lassen sich vermeiden.

Unser Rat deshalb: Testen Sie die alte Batterie, bevor Sie eine neue kaufen. Wenn der Tausch nötig ist, legen Sie Kauf und Abgabe auf denselben Tag, fotografieren Sie den Beleg und lassen Sie sich die Abgabe bestätigen, wenn Sie online bestellt haben. Dann ist die Entsorgung Ihrer Autobatterie genau das, was sie sein soll: kostenlos und in zehn Minuten erledigt.

— Waldemar

Häufige Fragen

Muss ich eine neue Batterie kaufen, um die alte abgeben zu können?

Nein. Händler, die Starterbatterien verkaufen, müssen Altbatterien auch ohne Neukauf kostenlos zurücknehmen. Ein Pfand bekommen Sie dabei allerdings nur zurück, wenn Sie vorher eines bezahlt haben und den Beleg vorlegen.

Bekomme ich Geld für meine alte Autobatterie?

Beim Händler bekommen Sie nur das Pfand von 7,50 Euro zurück, das Sie beim Kauf bezahlt haben. Manche Schrott- und Metallhändler zahlen einen kleinen Betrag für Bleibatterien, abhängig vom aktuellen Bleipreis. Für eine einzelne Batterie ist das selten mehr als ein Trinkgeld.

Kann ich das Pfand bei einem anderen Händler zurückholen?

Das Pfand wird von dem Händler erstattet, bei dem Sie es bezahlt haben. Haben Sie online gekauft, geben Sie die Batterie vor Ort ab, lassen sich die Abgabe bestätigen und schicken den Nachweis an den Shop. Wie das konkret abläuft, steht in den Bedingungen des Händlers.

Darf ich eine Autobatterie in den Hausmüll oder Gelben Sack werfen?

Nein, Altbatterien gehören nie in den Hausmüll oder in die Wertstofftonne. Starterbatterien enthalten Blei und Schwefelsäure und müssen beim Handel oder an einer Sammelstelle abgegeben werden. Dort ist die Abgabe für Sie kostenlos.

Wie lange darf ich eine alte Batterie zu Hause lagern?

Eine feste Frist gibt es nicht, aber kurz ist besser. Lagern Sie die Batterie aufrecht, mit abgedeckten Polen, kühl und trocken in einer Kunststoffwanne und bringen Sie sie innerhalb weniger Wochen zur Abgabestelle. Bei Onlinekäufen achten Sie zusätzlich auf die Frist, die der Shop für den Pfandnachweis setzt.

Quellen

AAkkuplus
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Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und redaktionell geprüft. Trotz sorgfältiger Erstellung übernehmen wir keine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen. Maßgeblich sind stets die technischen Daten und Angaben des jeweiligen Herstellers.